Block-2 Hasenwald vs. Kies

 1. Ganz spontan – wie hat Ihnen diese Aufgabe gefallen? Welche Rolle hat gut zu Ihnen gepasst? Wie fühlten Sie sich in der Rolle, die Ihnen weniger entsprach?

Als erste Rolle konnte ich in dieser Aufgabe der Mediator und danach der Stadtvertreter  spielen. Die Aufgabe slebst hat mir gut gefallen, einerseits weil alle Gruppenmitgliedern sich in ihre Rollen eingespielt haben, und anderseits weil man ein Umwelt bezogenes Thema aus verschiedenen Sichtpunkte betrachten durfte. 

Ich fand beide meine Rollen interessant, wobei die Mediator-Rolle zu mir vielleicht besser  gepasst hat, obwohl ich immer wieder gerne gewissen offensichtlichen Aspekte/Punkten den Parteien mitteilen wollte, ohne zu dürfen. Deswegen habe ich auch als Stadtvertreter gerne gespielt, weil ich meine Meinungen äussern durfte, wobei der von der Rolle gegebenen emotionalen Zustand zu mir nicht so gepasst hat. Ich kann meine Position ja verteidigen und argumentieren, aber es war für mich immer schwierig mich richtig aufzuregen.

2. Was haben Sie gut gemacht?

Vom Feedback habe ich mitbekommen, dass ich als Mediator gut die wesentlichen und propositeven Aspekte beiden Positionen zusammenfassen konnte und somit den Wind aus den Segeln von gewissen Konfliktthemen zu nehmen.


3. Was werden Sie nach dieser Erfahrung und nach den Inputs zu Konfliktmanagement – in einem echten Konflikt – anders machen? Haben Sie sich dazu etwas vorgenommen oder hatten Sie ein ‘Aha-Erlebnis’?

Von dieser Aufgabe habe ich sicher gelernt mehr Achsemkeit zu den anderen Meinungen zu geben, und somit kritische Schlüsselthemen identifizieren zu können. Man könnte fast so sagen, dass man die Wörter der anderer Partei gegen dieselbe als Mediation-Waffe verwenden kann, denn es ist für jeden schwer die eigenen Wörter züruck zu nehmen.

Commenti

  1. Lieber Andrea

    Ich finde, du hast die Rolle als Mediator souverän übernommen, eine schöne Einführung gemacht und unsere Punkte immer wieder gut zusammengefasst. Wie du auch beschreibst, fällt es als Mediator im ersten Moment schwierig, seine eigenen Gefühle und Meinungen aus dem Spiel zu lassen und auch nicht mitzuteilen. Ich denke das müssen wir alle in diesem Prozess noch ein wenig lernen. Es ist aber faszinierend, was jemand alles sagen kann und über sich selbst realisiert, wenn einfach zugehört wird.

    LG, Mirjam

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  2. Lieber Andrea
    mir ist nicht ganz klar, was Du damit meinst, dass die eigenen Wörter als Waffe verwendet werden können? Als Mediator solltest Du diese ja gerade möglichst abschwächen und so paraphrasieren, dass sie nicht mehr verletzend sind und möglichst neutral klingen. Hast Du das damit gemeint?
    Schön finde ich aber, dass Du Dich in Deiner Rolle als Mediator offensichtlich wohl gefühlt hast!
    Liebe Grüsse
    Petra

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  3. Lieber Andrea

    Besten Dank für deine Gedanken zum Rollenspiel. Ich denke, dass wir in der Gruppe gut zusammen funktioniert haben und schnell in eine Dynamik kamen, die einem realen Konflikt nahe war. Wie von dir erwähnt, fällt es auch mir als Mediator schwer, meine eigenen Lösungsvorschläge für mich zu beahlten und nur die Lösungen der beiden Parteien zu akzeptieren ohne selber kontruktiv in das Geschehn einzugreifen. Ich denke wir beide können da noch weiter Üben.
    Weiter bin ich ebenfalls der Ansicht, dass aktives zuhören sowie das Sammeln der verscheidenen Argumente zielführend ist, um Lösungen in einer scheinbar aussichtslosen Situation herbeizuführen.

    LG
    Adrian

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    1. Lieber Adrian,
      danke für dein Feedback.
      Ich wollte deinen Eintrag anschauen gehen, aber anscheinend habe ich doch noch keinen Zugriff zu deiner Blogseite.
      Kanst du mich noch dazufügen?

      LG
      Andrea

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