Block 1 - Einführung
1. Weshalb haben Sie das Modul Umweltmediation gewählt?
In meinen bisherigen Arbeits- und Projekt-Erfahrungen, habe ich beobachten können, wie die Mediation und das Trade-off zwischen interdisziplinären Experten und anderen Stakeholders eine zentrale Rolle nimmt, nicht ausschliesslich um den Entscheidungprozess bei der Projek Planung und Ausführung zu unterstützen sondern auch Konflikte und divergierenden Interessen behandeln. Unter anderen aus diesen Gründen habe ich die Entscheidung getroffen dieses Modul zu besuchen und meine Mediation-Kenntnisse damit zu verschärfern und verstärkern.
2. Inhalt und Ablauf des Moduls wurden im ersten Block vorgestellt. Entspricht dies Ihren Erwartungen? Was hätten Sie sich mehr/anders gewünscht? Was möchten Sie speziell üben?
Voraussichtlich entrsprechen die Ihnhalten dieses Moduls meine Erwartungen. In die Enführung denke ich, dass wir vielleicht direkt mit den Ich-Botschaft Methode angewadt an Umweltthemen hätten anfangen können. Ich verstehe aber man soll eine Gdrundkenntnis am Anfang geben.
3. Notieren Sie hier ganz kurz eine Konfliktsituation, welche Sie erlebt haben. Überlegen Sie sich, wie Sie sich dabei verhalten haben. Würden Sie wieder genauso vorgehen?
Die Meisten Konflikte habe ich bisher innerhalb meines 9-jähriges WG-Lebenen erfahren. Meistens versuche ich meine Gründe den anderen zu erklären und verständig zu machen, sowohl die Position meiner Mitbewohner/innen zu verstehn, somit einen Gemeinsamen Punkt gesucht werden kann. Was schwierig anfällt, ist dass, solche Konflikte einen emotionalen Aspekt nehmen, da oft viele sich bedroht fühlen, sich nicht wirklich verstanden lassen wollen und nicht willig sind, Offenheit zu behalten sind oder Position zu ändern.
Lieber Andrea
RispondiEliminaVielen Dank für diesen blog! So wie Du schreibst, hast Du bereits Mediationen erlebt. Da fände ich natürlich spannend zu hören, wie genau das ablief und was damit erreicht wurde. Vielleicht gibt es einmal Gelegenheit, Deine Erfahrungen im Modul einfliessen zu lassen?
Und ja klar - WG Leben kann stressig sein, wohl gerade in Pandemie Zeiten. ich hoffe, dass Du im Modul neue Methoden lernst, die helfen, die Emotionen aus einem Streit zu entfernen. Als Selbst-Betroffener ist das wohl manchmal schwieriger, als wenn ihr jemanden von aussen zum Vermitteln hättet.
Liebe Grüsse
Petra
Caro Andrea
RispondiEliminaIch schliesse mich Petra an. Falls sich die Gelegenheit ergibt, wäre es spannend zu hören, wie du die Mediationen erlebt hast und wie sie ausgingen.
Ich denke, wir werden in diesem Modul einige Methoden kennenlernen und anwenden üben, die sich auch für den Alltag und das Zusammenleben anbieten. Und dann gilt es wohl einfach, die Methoden auszuprobieren, um zu merken, welche für dich in welchen Situationen funktionieren und welche eher weniger. Aber generell denke ich, ist es wichtig, dass man immer wieder versucht, die Positionen der anderen zu verstehen und nachzufragen, wenn man etwas nicht verstanden hat. So, wie ich dich einschätze und seit letztem Herbst auch kennengelernt habt, machst du das ganz sicher. Ich erlebe dich in allen Modulen immer sehr interessiert und offen. Das ist meines Erachtens eine gute Basis, um darauf aufzubauen.
Cari saluti ed a presto
Ursula
Lieber Andrea
RispondiEliminaUnsere Erwartungen an dieses Modul unterscheiden sich wohl ein bisschen im Anwendungsbereich: Wenn ich es richtige verstehe, erhoffst du dir die Aneignung von Methoden, die du vor allem in der Arbeitswelt anwenden kannst, während ich mir dies für das persönliche Umfeld erhoffe. Wir werden wohl beide für beide Bereiche einiges aus dem Modul mitnehmen können – und vielleicht auch einige Überraschungen erleben.
In einer WG lebt man oft praktisch wie in einer Familie. Ich denke, je näher man aufeinander wohnt, desto grösser ist das Potential für Konflikte. Ich finde es toll, dass du in solchen Situationen das Gespräch suchst und versuchst, dich auf die „Gegenposition“ einzulassen. Normalerweise versuche ich dies auch zu tun, aber gerade in der „Geburtsfamilie“ fällt mir eine solche offene und ehrliche Kommunikation ziemlich schwer. Deine Aussagen fordern mich heraus, mich ebenfalls zu bemühen, das Gespräch zu suchen.
Lieber Andrea
RispondiEliminaIch frage mich manchmal ob dieser emotionale Aspekt, welchen du erwähnt hast, auch etwas positives aussagt. Ich denke mir dann jeweils, dass das ja eigentlich auch ein Zeichen dafür sein kann, dass ich für die andere Person wichtig bin. Ein anderer Grund kann aber natürlich auch einfach sein, dass man der anderen Person mit der Aussage zu nahe getreten ist oder eine Sache anspricht, an welcher sie sich selbst stört.
Ich finde auch, dass vermutlich viele (ich eingeschlossen) daran arbeiten sollten, Aussagen weniger auf der persönlichen Beziehungsebene zu verstehen. Vielleicht hilft es in deiner Situation auch mal über die Metaebene eurer Kommunikation in der WG zu sprechen. Es kann ja sein, dass eine andere Formulierung oder ein anderer Kommunikationskanal für bestimmte Themen besser geeignet ist, damit es die andere Person nicht so persönlich nimmt.
Bis bald und lieber Gruss, Carmen